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Vorlage - VO/11/0600  

Betreff: Gleichstellungsplan 2021 - 2023 der Gemeinde Uetze
Status:öffentlich  
Federführend:FB I Zentrale Dienste - Team 11 Personal Bearbeiter/-in: Grobe, Andrea
Beratungsfolge:
Verwaltungsausschuss
Rat der Gemeinde Uetze
15.12.2020 
Sitzung des Rates der Gemeinde Uetze zurückgestellt   
25.02.2021 
Sitzung des Rates der Gemeinde Uetze zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n
Anlagen:
Gleichstellungsplan 2021-2023 (PDF)  
Stellungnahme_GSP  

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:

 Am 1. Januar 2011 ist das veränderte Niedersächsische Gleichberechtigungsgesetz (NGG) in Kraft getreten. Ziel des Gesetzes ist es, für Frauen und Männer in der öffentlichen Verwaltung die Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit zu fördern und zu erleichtern sowie ihnen eine gleiche Stellung in der öffentlichen Verwaltung zu verschaffen. Damit sind sowohl die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienarbeit und die Gleichstellung von Frauen und Männern zwei gleichrangige Hauptziele des NGG.

 

Der Gleichstellungsplan 2021 – 2023 ist die Fortschreibung der Gleichstellungspläne 2015 –  2017 und 2018 – 2020. Es werden Vergleiche zwischen dem Gleichstellungsplan 2018 und dem jetzigen gezogen und die Entwicklungen aufgezeigt.

 

Der Gleichstellungsplan setzt sich zusammen aus einem statistischen bzw. tabellarischen und einem textlichen Teil:

 

Die Bestandsaufnahme erhebt den Anteil von Frauen und Männern in den einzelnen Bereichen. Bereich ist jede Vergütungs-, Besoldungs- und Entgeltgruppe (vgl. § 3 Abs. 4 NGG).

 

Die Analyse untersucht sodann, in welchen Bereichen Frauen oder Männer unterrepräsentiert sind und ermittelt die Ursachen. Unterrepräsentanz im Sinne des NGG liegt vor, wenn der Frauen- oder Männeranteil in einem Bereich einer Dienststelle unter 45 vom Hundert liegt (vgl. § 3 Abs. 3 NGG).

Wichtig dabei ist, dass Teilzeitbeschäftigte entsprechend ihrer individuellen wöchentlichen Arbeitszeit berücksichtigt werden. Das bedeutet, dass die Unterrepräsentanz nicht anhand der „Köpfe“, sondern anhand des Beschäftigungsvolumens zu ermitteln ist.

 

Die Handlungsziele (Abbau der Unterrepräsentanz und Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienarbeit) geben an, welcher prozentuale Anteil von Frauen und Männern in den einzelnen Bereichen und welcher Standard bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf erreicht sein sollen.

 

In der Fluktuationsuntersuchung wird festgestellt, wie viele Stellen während der Geltungsdauer des Gleichstellungsplanes voraussichtlich neu zu besetzen sein werden.

 

Die im Gleichstellungsplan festgelegten Zielvorgaben und Maßnahmen müssen bei anstehenden Personalmaßnahmen (Besetzung von Ausbildungsplätzen, Einstellung, Beförderung oder Übertragung höherwertiger Tätigkeiten, Personalabbau, Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen) beachtet werden.

 

Die Gleichstellungsbeauftragte wurde bei der Erstellung des Gleichstellungsplanes beteiligt.

Dem Personalrat wurde ein Exemplar zur Mitbestimmung vorgelegt.

Der Gleichstellungsplan wird den Beschäftigten nach Information des Rates unverzüglich zu Kenntnis gegeben.

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Auswirkungen:

Demografie

 

Gleichstellung

Wurde beteiligt.

 

Personalrat

Wird beteiligt.

 

Umwelt

 

Finanzen

 

 


Anlagen:

 

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Gleichstellungsplan 2021-2023 (PDF) (352 KB)      
Anlage 2 2 Stellungnahme_GSP (351 KB)